Dem Couverts der BZ schenkte ich keine besondere Beachtung, als ich es aus dem Briefkasten fischte. "Die Abo-Rechnung" so mein erster Gedanke. Umso mehr staunte ich, als ich das Couvert öffnete. Ich hatte schon wieder erfolgreich verdrängt, dass ich Wochen zuvor per SMS an einem Wettbewerb teilgenommen hatte, an welchem es Eintritte für die Eislauf Europameisterschaft zu gewinnen gab. Das Couvert enthielt die Gewinnbenachrichtigung und die entsprechenden Unterlagen.
Gemeinsam mit 9 weiteren Gewinnern und deren Begleitung betraten wir am Freitag um 13:00 die Postfinance Arena. Zuerst gab es eine kurze Information über die Europameisterschaft und die Herausforderungen, welche ein solches Projekt mit sich brachte. Dann wurden wir noch in das Bewertungssystem eingeweiht. Das Wettbewerb-Siegerfoto durfte natürlich nicht fehlen, bevor wir zum Apėro übergingen.

Pünktlich um 14:00 begann der Kurzwettkampf der Frauen. Wir hüllten uns in die zur Verfügung gestellten Woll- und Fleecedecken und liessen uns vom Können der Eisläuferinnen beeindrucken - nicht ohne zwischendurch die Kamera zu zücken und einige Fotos zu schiessen (im Laufe des Tages sollten es noch über 500 werden). Die Pausen für das Putzen des Eises konnten für Zwischenverpflegungen genutzt werden.
Nach dem Abendessen vom Buffet ging das Programm mit der Kür im Paartanz weiter. Die Synchronität der Paare auf dem Eis war verblüffend, die Themen der Choreografien wurden durch passende Kostüme unterstrichen (ja, ich will auch Hockeyschuhe im Piratenlook). Dass die russischen Paare nicht die ersten drei Plätze belegten, missfiel den angereisten Fans, was sie mit Pfiffen kund taten. Ich - als Laie- fand aber, dass sich die Paare aus Frankreich, Russland und Grossbritannien zu Recht das Treppchen teilten.
Wir liessen den Abend an der Bar ausklingen.
Einige Impressionen des Nachmittags und Abends gibt es hier: http://www.flickr.com/photos/helmchenx/sets/72157625936795212/
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