Sommerzeit - obwohl mein derzeitif neustes Gadget noch nicht allzu lange in meiner Obhut ist, ist es dennoch Zeit für ein neues Spielzeug. Eine Wasserfeste Digitalkamera soll es diesmal sein.   
In der Endauswahl standen die FT-DC2 von Panasonic und die DSC-TX5 von Sony; und ich muss sagen, die beiden Geräte machten es mir nicht leicht. Beides sind aktuelle Digicams aus diesem Jahr. Während die Panasonic mehr auf Outdoor macht und in den Bereichen Schlagfestigkeit und Wasserdichte die Nase vorn hat, kommt das Gerät von Sony in einem stylischeren Gewand daher.
Für die Sony sprachen am Schluss zwei Punkte: zum einen hatte ich das Gefühl, dass ich mit der H.264-Video-Kodierung der Sony grössere Chancen auf dem iPad hätte, die Videos anzusehen und bereits unterwegs zu bearbeiten. Auf der anderen Seite hatte es mit der Panorama-Modus der TX5 angetan. Und ok- ich gebe es ja zu. Irgendwie bin ich auch etwas Markenblind, was der Sony auch noch einen Vorteil verschafft hat.
So weit so gut; die TX5 wurde bestellt und geliefert. Zeit für das Gerät, seine Fähigkeiten zu zeigen. Ziel war es, die Kamera mit meinem zweiten - in etwa gleich grossen Schnappschuss-Gerät - dem iPhone in etwas heikleren Situationen zu testen. Eine Umgebung mit verschiedenen Sujets und speziellen Lichtverhältnissen musste her. Mit der Taubenlochschlucht war diese rasch gefunden.

Drahtwerk / Schlucht Die folgenden Fotos zeigen einen Direktvergleich zwischen den beiden Kameras. Zuerst immer die DSC-TX5, gefolgt vom iPhone. Drahtwerk Biel (DSC-TX5) Drahtwerk Biel (iPhone 3GS) Auf dem Display der TX5 wirken die Fotos in der Fabrikeinstellung grundsätzlich überbelichtet. Im direkten Vergleich mit den Fotos vom iPhone zeigt sich dann zwar, dass dies nicht der Fall ist. Die Kontraste sind aber ganz klar schwächer als beim iPhone.
Bachbett (DSC-TX5) IMG_0028 Die bessere Optik und der grössere Sensor der Kamera führen zu einem weitaus besseren Detailreichtum der Fotos. Die 3 x höhere Auflösung liefert das ihre dazu bei.
Fokus auf Blumen (DSC-TX5) Fokus auf Blumen (iPhone 3GS) Ein interessanter Versuch war auch das fokussieren auf kleine Objekte, wie im oberen Foto. Was bei der TX5 im Spotmodus auf Anhieb gelang, wollte mit dem iPhone nicht gelingen.
Talboden Schlucht (DSC-TX5) Talboden Schlucht (iPhone 3GS) Auch die Aufnahme des Bachs in der Schlucht zeigt klare Vorteile im Detailreichtum der Sony.
Blick Talseite aus Schlucht (DSC-TX5) Blick Talseite aus Schlucht (iPhone 3GS) Ein wahres Wunderwerk wird die Sony unter prekären Lichtverhältnissen. Im intelligenten Automatikmodus werden mehrere Fotos geschossen und kombiniert. Je nachdem auch mit Blitz. Nach dem Abdrücken bleibt so erst einmal vor lauter Staunen der Mund geöffnet. Auch das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.
Hinweisschild (DSC-TX5) Hinweisschild (iPhone 3GS)
beleuchteter Baumstamm (DSC-TX5) beleuchteter Baumstamm (iPhone 3GS)
Himmel und Autobahn (DSC-TX5) Himmel und Autobahn (iPhone 3GS)
Autobahn und Himmel (DSC-TX5)Autobahn und Himmel (iPhone 3GS)
Makro Moos (DSC-TX5) Makro Moos (iPhone 3GS)
Gitterrost (DSC-TX5) Gitterrost (iPhone 3GS)
Wegweiser im Wald (DSC-TX5) Wegweiser im Wald (iPhone 3GS)
Makro Gänseblümlein (DSC-TX5) Makro Gänseblümlein (iPhone 3GS)
Waldgeister (DSC-TX5) Waldgeister (iPhone 3GS)
Holzkopf (DSC-TX5) Holzkopf (iPhone 3GS)
Pistenraupe (DSC-TX5) Pistenraupe (iPhone 3GS)
PistenBully (DSC-TX5) PistenBully (iPhone 3GS)
Blick in den Spiegel (DSC-TX5) Blick in den Spiegel (iPhone 3GS)
Alte Sporthalle (DSC-TX5) Alte Sporthalle (iPhone 3GS)
Museumsanbau im Gegenlicht (DSC-TX5) Museumsanbau im Gegenlicht (iPhone 3GS)
Im direkten Vergleich konnte die TX5 ihren Vorteil ganz klar ausspielen. Die Punkte, welche die Kamera in der Bildqualität holt, kann das iPhone in Bezug auf den Funfaktor wieder einholen. Möglichkeiten, wie sie beispielsweise Hipstamatic bietet sucht man bei der Sony vergebens:: Schlucht Hipstamatic Hinweisschild Hipstamatic Waldgeister Hipstamatic