Andrea Camilleri

Das Paradies der kleinen Sünder. Commissario Montalbano kommt ins Stolpern.

Ein Landstreicher wird ermordet, weil er zu viel über ein 50 Jahre zurückliegendes Verbrechen weiß. Ein verbitterter alter Mann tarnt seinen Selbstmord als grausamen Mord, um sich damit an seinem verhassten Bruder zu rächen. Ein Mafiakiller setzt den eigenen Partner außer Gefecht und rettet dem Beinahe-Opfer das Leben.

Die Nacht des einsamen Träumers

Mit Die Nacht des einsamen Träumers liegt der siebte Band der Krimireihe um den italienischen Commissario Montalbano vor -- kein Roman dieses Mal, sondern zwanzig Erzählungen, die die ganze Bandbreite des schriftstellerischen Könnens von Andrea Camilleri zeigen. Die Ausgangssituation der einzelnen Fälle wiederholt sich mit selbstironischer Regelmäßigkeit: Montalbano wird von seinem trotteligen Kollegen Catarella frühmorgens aus dem Bett geklingelt ("Sind Sie das ganz persönlich selber, Dottori?") und an den Schauplatz eines Verbrechens gerufen.

Die Rache des schönen Geschlechts. Commissario Montalbano lernt das Fürchten.

Andrea Camilleri ist nicht nur ein ausgesprochen unterhaltsamer und scharfsinniger Autor, er ist auch über die Maßen verlässlich: Neben einem Bändchen mit Erzählungen um einen neuen Protagonisten (Commissario Collura) beschert er uns auch einen neuen Montalbano.

Der Hund aus Terracotta. Commissario Montalbano löst seinen zweiten Fall

Er ist ein ausgesprochener Genießer sizilianischer Küche und bekommt Herzklopfen, wenn er den Kühlschrank aufmacht. Er will im Job auf keinen Fall befördert werden, hat eher auf Pressekonferenzen Hemmungen als bei schönen Frauen, kämpft als "einsamer Wolf", schlägt sich schon mal eine Nacht um die Ohren. Mit einem Paukenschlag -- der Festnahme eines mehrfachen Mörders -- beginnt Commissario Montalbanos zweiter Fall.

Der zweite Kuss des Judas.

"Du spielst den Judas und bist schlimmer als er." Diesen Brief erhält Antonio Patò, der Filialleiter einer Bank im kleinen sizilianischen Städtchen Vigàta. Kurze Zeit später verschwindet er -- und zwar auf ausgesprochen spektakuläre Art und Weise. Patò gehört zu einer Gruppe örtlicher Honoratioren, die alljährlich am Karfreitag die Hauptrollen in einem Osterspiel übernehmen. Im Jahre 1890 findet die Aufführung vor dem prachtvollen Palast des Marchese Simone statt, und Patò spielt einmal mehr den Judas.

Die Passion des stillen Rächers

Das Spiel des Patriarchen. Commissario Montalbanos fünfter Fall.

Ob ein Autor wohl stolz oder eher eifersüchtig ist, wenn der Held seiner Krimis drauf und dran ist, ihm den Bekanntheitsgrad streitig zu machen?

Der falsche Liebreiz der Vergeltung.

Der Kavalier der späten Stunde. Commissario Montalbanos sechster Fall

Commissario Montalbano hat ein Problem: Der neue, teure Pullover, den seine Freundin Livia ihm geschenkt hat, segelt wie von bösen Geistern besessen davon und landet im Schmutz. Bei einer eiligst eingeleiteten Waschaktion schrumpft das gute Stück schließlich auf einen Bruchteil seiner ursprünglichen Größe zusammen. Wie kann er ihr das nur gestehen?

Das kalte Lächeln des Meeres. Commissario Montalbans siebter Fall

Commissario Montalbano, sizilianisches Leckermaul und Gesetzeshüter aus Passion, ist verzweifelt: Er fühlt sich in seiner Berufsehre getroffen, denn die allgegenwärtige Korruption der italienischen Polizei wirft auch einen Schatten auf ihn und seine Kollegen. Soll er kündigen? Sich der Verzweiflung hingeben, während er langsam alt und verbittert wird?